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  Das Logbuch zu Screendesignshop.de
Keine Website ohne Geschichte. Sie finden hier brandfrische Neuigkeiten,
Updates, Linktipps und Trends zum Thema Design und Kommunikation.
18|09|2005 Update Spätsommer
   

Drei neue Webauftritte im Webdesign Referenzbereich. Vielleicht hat sich schon so manch einer gefragt, warum seit Dezember 2004 keine neuen Referenzen mehr gezeigt wurden. Der Grund ist einfach: Ich durfte die letzten beiden Riesen-Wichtig-Projekte auf ausdrücklichen Wunsch hin aus Loyalitätsgründen hier auf meiner eigenen Seite nicht direkt aufführen. Nun gut, wollen wir dem internetgemäß auch Folge leisten: Sie finden sie auf den A3plus-Seiten unter den Stichworten Hausautomatisierung und Haus der Gegenwart.

18|07|2005 Zweites Update im Juli

 

Test Bildverwaltung ACDSee 7: Der ehemals smarte Bildbetrachter (ich hatte vorher die Version 3.1) ist nach langem Versionshickhack endlich zur vollwertigen Bildverwaltung aufgestiegen. Blitzschnell durchforstet die Software alle Speichermedien, legt Vorschau-Thumbs an und bietet eine intuitive Bildsortierung entweder nach Verzeichnisname, Kalenderansicht, oder individuellem Bewertungssytem. All das läuft in einer wirklich lobenswerten Geschwindigtkeit mit exakt konfigurierbarem Ansichtsfenster.

Ein Doppelklick startet die Vollansicht, sinnvolle Bildbearbeitungsfunktionen wie z.B. das Drehen laufen auch für mehrere Bilder auf Wunsch automatisiert ab. Neben nahezu allem, was ein Digital-Fotograph sich wünscht gibt es noch versteckte Goodies, wie z.B. eine integrierte PDF-Erstellung, die Diaschow mit Überblendungsfunktion für DVD-Player und die Möglichkeit Bildschirmschoner zu produzieren, sofern die Zusatzsoftware ebenfalls von CD oder aus dem Netz installiert wird. Die integrierte Datenbank kann komfortabel bedient, konfiguriert und geräteübergreifend gesichert werden.

Fazit: Insgesamt erscheint ACDSee7 sehr bedienungsfreundlich, schnell und auch optisch ausgereift. Die Thumbnails sind z.B. von sehr hoher Qualität. Für alle, die viel mit Fotos und Grafiken hantieren eine intuitiv zu bedienende Software mit tollen Features. Es gibt mehrere Versionen als Download oder auf CD-Rom mit oder ohne Handbuch und weiterer Bildbearbeitungssoftware. Die Deluxe-Version auf CD mit Handbuch kostet in günstigen Webshops inklusive Versand ca. 45,- EUR. www.acdsystems.com/de

3 neue, ausgereifte Freeware-Tools finden Sie im Downloadbereich

06|07|2005 Update im Juli

 

Google Earth ist eine kostenlose Windows Software mit der man sich die Erde übergangslos in Satellitenbildern ansehen kann. DSL-Anschluss vorausgesetzt erhält man atemberaubende Bilder - in Teilbereichen so hoch auflösend, dass man einzelne Autos erkennen kann. Natürlich sucht man sich gleich die erstbesten Urlaubsorte und guckt wie es da jetzt aussieht - bzw. wie das Ganze aus der Vogelperspektive aussieht. Die Navigation ist ein weiterer Spassmacher, da die dreidimensionale Satellitenansicht dazu noch in die Flugzeugperspektive geschwenkt werden kann.

Orte können gezielt gesucht werden - "man fliegt dann" in angenehmer Geschwindigkeit hin. Im Gegensatz zum Atlas oder Globus werden Entfernungen, die Erdkrümmung und die eigentliche Kugelform begreifbar. Zahlreiche weitere Informationsquellen wie Sehenswürdigkeiten, Adressdaten, 3D-Gebäude, Kriminalitätsrate, Erdbeben, Strassen Schinennetz sind für Amerika, Großbritannien und viele Großstädte verfügbar. Der Rest muss derzeit noch mit minderer Qualität auskommen. Sogar Bookmarks an betimmten Orten können angelegt werden. Ein faszinierendes Spielzeug solange man den 10MB Download nicht scheut. Eine halbe Stunde Zeit sollte man zur Ersterkundung mitbringen. Download unter earth.google.com (nur für WIN 2000 / XP)

Google Sitemaps: Google testet zur Zeit ein neues System, mit dem Webseiten besser indexiert werden sollen. Dazu muss man eine SItemap von allen Links der Website erstellen (eine Text-Datei im UTF-8 Format reicht), hochladen und diese über ein eigenes Konto dem googleschen Crawlingsystem zur Indexierung vorwerfen. Vorteile:

- Nutzer finden einen größeren Teil der Webseiten
- Die Suchergebnisse sind aktuell
- Das Crawling ist intelligenter, da spezifische Informationen zu all Ihren Seiten bereitstellen
- Laut Google kann man "evtl. die Verbreitung Ihrer Webseiten im Google-Index verbessern"

Da die bisherigen Google-Verfahren und Tools sehr gut waren, würde ich Google Sitemaps für ernsthafte Seitenbetreiber empfehlen. Ausprobieren müssen Sie es natürlich selbst - die Erfolgskontrolle dürfte einem nicht sehr schwer fallen. Laut Google kann man sich durch das Verfahren nicht verschlechtern. Google sitemaps

Das Suchmaschinentutorial schlechthin: Unter www.kso.co.uk findet der aufmerksame Besucher kostenlos ein sehr ausführliches, deutschsprachiges Suchmaschinentutorial, das auf nahezu auf alle Kleinigkeiten in diesem Metier sehr penibel eingeht.

Neue Designideen und Anregungen für Webseiten finden Sie wie immer in den Designlinks. Als besonderen Tipp empfehle ich das Video www.btaa.co.uk/winners2005/HondaDiesel_Grr.htm (Quicktimeplayer erforderlich), für alle Flashfreaks transistorstudios.com und www.escapelab.com.au - lassen Sie sich überraschen.

05|05|2005 Videospecial im Mai

 

Für Sie gelesen: "Hollywood für Sparfüchse" von Frank Sauerland. Es gibt hunderte verschiedener Webseiten, Commmunities und Foren über Camcorder, Schnittprogramme und Codec-Fachgesimpel. Es gibt aber nur ganz wenig Infos darüber wie man einen Film zumindest semiprofessionell produziert - und zwar mit preiswerten Mitteln. Genau hier setzt Frank Sauerland im Klartext an: Kein branchenübliches Fachchinesisch, sondern einfach verständlich. Step by step werden alle Produktionsstufen eines digitalen Films durchlaufen und brauchbare Tipps und Tricks (über die Kamera, den Ton, Beleuchtung, Drehbuch, Schauspieler, Schnitt am PC bishin zum Alltagsgeschäft) verraten.

Man kann das Werk genüsslich in einem Zug durchlesen und erfährt wie sich ein professioneller Filmlook auf Broadcasting-Niveau erreichen lässt. Noch nie war es einfacher und billiger als heute mit einer guten DV-Kamera einen professionellen Spielfilm zu drehen: "Hollywood für Sparfüchse" ist ein echter Mutmacher für Filmdesigner und ambitionierte Amateure. Auf der Website des Autors gibt es mehr Details. 14,90 EUR z.B. bei Amazon.de

Der VLC-Media-Player ist ein plattformübergreifender Medienplayer(Mac / Linux / Win) für wirklich nahezu alle Videoformate - auch Div/X. Die Freeware ist unkompliziert zu bedienen und kann individuell eingestellt werden. Ein besonderes Feature ist ein ausgeklügeltes Netzwerk-Streaming. Neben der deutschsprachigen Oberfläche gibt es auch ein deutschsprachiges PDF-Benutzerhandbuch, dass versteckte Geheimnisse (wie z.B. das integrierte Aufnahmemodul) preisgibt. Alles in allem ein kleiner, anspruchsloser Allroundplayer, der sehr gut funktioniert und andere Player einfach überflüssig macht. www.videolan.org

Weitere Linktipps zum Thema digitaler Videofilm finden Sie in den Designlinks

02|03|2005 Test Dragon NaturallySpeaking 7 - tippen war gestern?

Frau Müller bitte zum Diktat...
 

Stellen Sie sich vor, Sie könnten Texte direkt in Ihren Computer sprechen. Briefe, Emails, Referate und sogar online im Chat rasend schnell kommunizieren: Ich hatte am Wochenende die Möglichkeit mit der Sprach-Software "Dragon Naturally Speaking 7" auf einem Notebook zu experimentieren und war positiv überrascht, wie weit die digitale Spracherfassung mittlerweile fortgeschritten ist. Was vor fünf Jahren noch undenkbar war, ist heute dank schneller Prozessoren mühelos möglich. Einziger Haken: Man muss mit der der Software unbedingt ca. 2 Stunden intensiv üben, bevor die Ergebnisse einen schon fast selbst überraschen können.

Wie geht das? Neben der ersten, übrigens äußerst komfortabelen Audioabstimmung liest man dem Programm in der Übungsphase Texte vor, die am Bildschirm erscheinen. Danach ist das System zum Diktat bereit aber noch nicht auf den eigenen Sprachstil und das eigene Vokabular optimiert. Die Entwickler von ScanSoft haben sich dazu etwas besonders cleveres einfallen lassen: Man wird aufgefordert das vorhandene Basisvokabular durch eigene Texte, Emails und z.B. selbst geschriebene Internetseiten individuell aufzustocken. Diese Methode funktioniert erstaunlich gut, zumal mehrere Nutzerprofile angelegt und sinnvoll verwaltet werden können. Wer dann noch die erweiterten Sprachübungen mit der Software durchführt (z. B. Märchen vorlesen), kann in Zukunft weitestgehend die Hände von der Tastatur lassen - denn selbst Befehle wie Speichern, löschen, kopieren, korrigieren, bestimmte Programme starten, sogar Browser- oder Textformatbefehle werden einwandfrei interpretiert.

Dadurch sind die Anwendungsmöglichkeiten sehr vielfältig: Nicht nur Schreibfaulen und Langsamtippern wird das Leben erleichtert, sondern die Software eignet sich auch ausgezeichnet für behinderte Menschen. Selbst Fremdsprachlern wird es möglich halbwegs fehlerfreies Deutsch zu schreiben - der implementierte Wortschatz der neuen (oder alten) deutschen Rechtschreibung mit passender Groß- und Kleinschreibung sorgt für eine erträgliche Fehlerquote. Sogar relativ schnell gesprochene Sätze sind möglich, wenn man eine klare Aussprache hat. Die Satzzeichen müssen natürlich mitdiktiert werden, da der Computer nicht weiß wie sich ein Satz während der Sprechens entwickelt oder wann der geflügelte Worterguss endet.

Die Grenzen des digitalen Diktats liegen vor allem bei einem selbst, wenn man nicht gewohnt ist flüssig zu diktieren. Hier hilft nur üben oder manuelles korrigieren mit Maus und Tastatur, die übrigens während des Diktats permanent benutzt werden können. Selbst direkt im HTML-Editor Dreamweaver 4 konnten Texte problemlos diktiert werden. Wer jetzt damit liebäugelt seine Doktorarbeit für die Uni locker-flockig nebenbei auf ein Diktiergerät oder Palmtop zu sprechen und den Text später von dem Programm einlesen - und automatisch tippen zu lassen liegt ganz richtig: Auch das funktioniert prächtig, wenn man den zwangsläufig höheren Korrekturaufwand nicht scheut.

System-Voraussetzungen für flüssiges Arbeiten: PC oder Notebook ab 600 MHz, 256 MB RAM, 400 MB freiem Festplattenspeicherplatz, Soundkarte, Kopfbügelmikrofon, Windows 98 bis XP. Auf besseren Systemen reagiert die Software während des Diktats präziser und schneller. Strassenpreis: Ca. 120 € für die Preferred Version 7.

Fazit: Dragon NaturallySpeaking ist nicht nur ein nettes Spielzeug, sondern eine echte Hilfe im Alltag für alle Leute die viel Text auf's Papier - oder durch die Mailbox bringen müssen und keine Lust oder Zeit zum tippen haben. Südbayrischer Alpenvorort-Akzent? Mhhhh... ohne Übung mit der eigenen Stimme läuft da wenig. Fleissige Klarsprecher werden glücklich. Details finden Sie direkt beim Hersteller unter www.scansoft.de.


Linktipps 2005: In den Designlinks finden Sie eine Menge neuer Seiten, die sich mit Design-Theorie und Marketing beschäftigen. Besonders gut gefallen hat mir www.zorno.de, denn hier wird genau das zur Sprache gebracht, was viele aus der werbenden Branche wohl nicht so gerne hören. Auch www.gizmodo.com ist einen Klick wert. Die Seite zeigt sogenannte "Gadgets" - die allerneusten Spielzeuge und käufliche Thrills für Erwachsene, die eigentlich keiner braucht, die einen aber doch irgendwie reizen. Ein kleines Supertool zum Links kontollieren der eigenen Seiten gibt es unter home.snafu.de/tilman/xenulink.html. Nur den FTP-Zugang zur eigenen Site würde ich vorsichtigerweise lieber nicht einfach so eingeben.

Auf der letzten C't-CD-Rom war eine Freewareversion von Textmaker 2002 dabei, die nach der Registration nahezu zur Vollversion wird (Rechtschreibekorrektur, PDA-Export und Synonyme fehlen). Aus meiner Sicht ein ganz heisser Tipp für Word-Genervte: Das schnelle Textverarbeitungsprogramm macht nämlich im Gegensatz zu MS-Word genau das was man will: Schreiben! - Es versucht nicht künstlich mitzudenken und läuft auch auf kleinen PC's selbst mit hoher Seitenanzahl absolut flüssig, speichert aber alle Dokumente fehlerfrei im original .doc-Format ab. Eine wirklich gelungene Software.

10|01|2005 Umbau auf 1024x768
   

Screendesignshop v3.0 erscheint nach 3,5 Jahren 15-Zoll-Kompatibilität nun in zeitgemäßer 1024er Breite. Sie können die Texte dadurch etwas besser lesen und längere Seiten scrollen nicht mehr so weit nach unten. Der Umbau erfolgte zunächst für 80 Seiten nebst farblicher Überarbeitung. Die anderen 90 Seiten werden zukünftig "peu a peu" angepasst. Für eine inhaltliche Überarbeitung reichte das Wochenende freilich nicht ganz aus ... aber ich bleibe dran.

Entgegen der derzeitigen DSL-Werbewelle werden alle Seiten auch zukünftig modemkompatibel bleiben, da ich keine Zweiklassengesellschaft im Internet fördern möchte und selbst auf schlank programmierte Seiten aus der "guten alten Oldschoolzeit" stehe.

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