Viele
Freeware-Programme werden immer besser und stehen kommerziellen
Produkten kaum noch nach: Im Downloadbereich finden Sie neue nützliche Tools, die nicht nur Designer|-innen
das Leben vereinfachen. Besonders begeistert bin ich persönlich
vom neusten Ableger des Open-Source-Projekts "Mozilla": Firefox ist ein neuer, schlichter, schneller Browser, der dem IE6 durchaus
Paroli bieten kann. Zudem werden Sie beim Surfen nicht mehr so
schnell angehackt wie mit dem IE. Weiterer Vorteil: Den Browser
braucht man nicht zu installieren, sondern kann ihn auf der Festplatte
einfach kalt parken. Probieren Sie Ihn mal - es kostet nichts.
Der
Agentur-Brüller in diesem Monat war zweifelsohne die Achimowitz -Seite. Wer den Flash-Preload von ca. 3 MB nicht scheut wird
durch einen spielerisch ausgefrickelten "Sprüche-Randomizer"
belohnt, der gerade in der Werbe-, Design und Marketingwelt mitten
ins Schwarze trifft. Ein Spiegel für Deutschlands Agenturlandschaft
... man möchte sofort auswandern. Weitere Links finden Sie
unter Designlinks.
Wer etwas mehr Zeit hat, sollte unbedingt mal Telepolis besuchen.
Nachtrag
Medienkunstpreis: Nächtefüllende Sendungen wurden
im Winter 2003 vom SWR im TV ausgestrahlt und haben mich bewegt.
Fernab von gewohnter MTV-Hetze wurden internationale, künstlerisch
anspruchsvolle Videoclips gezeigt, die echten Tiefgang hatten.
Dazu gibt es parallel eine Webseite mit allen ausgezeichneten
Videos, die leider nicht so schön rüberkommen wie im
Fernsehen. Hier können Sie sich die Clips
und Installationsarbeiten auch im Web ansehen. Voraussetzung:
DSL-Anbindung und nichts für Kunstbanausen.
30-Tage-Test
Dreamweaver MX-2004: Ich habe die Trial-Version MX-2004
vier Wochen lang ausprobiert und danach wieder gelöscht.
Beim Öffnen des Programms wurde das Fenster meines 22-Zoll
Monitors bei 1280x1024 Pixel mit 1000 und einer Palette bis auf
die letzten Pixel völlig zugenagelt. Abgesehen von einer
langen Startzeit und einer lausigen Systemperformance gibt es
einen neuen Bug, der auch in der letzten Ausgabe der C'T erwähnt
wurde:
Dreamweaver erkennt zwar externe Stylesheets aus älteren
Seiten, vermischt diese aber jetzt mit selbstgestrickten ganz
neu - und zwar direkt im Quellcode der Seite schön im Header
- ganz ohne Nachfrage (Nachtrag 12|2004
- dieser Bug lässt sich abstellen: In den Voreinstellungen
muss unter Allgemein, Bearbeitungsfunktionen "CSS anstelle
von HTML-Tags verwenden" deaktiviert werden).
Aus dem ehemals schlanken WYSIWYG-Tool für HTML-versierte
Designer|-innen, die auch gerne mal in den Quelltext abtauchen,
ist eine eierlegende Wollmilchsau geworden. Seit Version 2 benutze
ich nun das ehemals smarte Tool als treuer Anhänger brav
im Berufsalltag - aber für über 500,- EUR sollten professionelle
Agenturen und Freelancer-Freaks "etwas mehr" erwarten
können. Typisch Macromedia: Vielleicht erfolgt ein Bugfix
- vielleicht bist Du das nächste Testkaninchen für MX-2005?

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