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Tipps für Design-Berufs-Starter:
In den letzten 4-5 Jahren sind sehr viele neue Berufssparten für kreative Ausbildungen dazugekommen.
Eigentlich erfreulich, aber das macht die Auswahl für Sie natürlich nicht leichter, zumal die Ausbildungen
oft landesspezifisch stark variieren. Zudem stoßen Sie noch auf viele private Akademien / Fortbildungen,
die nur teilweise vom Arbeitsamt finanziert werden oder in allen Bundesländern anerkannt sind.
Die schulischen Einstiegsvoraussetzungen pendeln zwischen Realschul-Abschluss und Hochschulreife. Tendenziell
werden autodidaktische Fähigkeiten und kreatives Grundtalent von Ihnen erwartet: Sie müssen in der
Lage sein, Ihre Designqualitäten permanent selbst weiterentwickeln zu können. Nicht selten werden
vorher künstlerische
Arbeitsproben verlangt, die deutlich über dem Niveau des schulischen Kunstunterrichts liegen sollten.
Dafür kann man sich als Designer|-in bei entsprechendem Ehrgeiz/Talent sogar zur Fachhochschulreife hochschwingen.
Bedenken Sie aber vorher: Sie dürfen erst dann an den meisten Fachochschulen in Deutschland Design studieren,
wenn Sie die Aufnahmeprüfung
geschafft haben. Abi oder Fachhochschulreife auf dem ersten oder zweiten Bildungsweg sind ausdrücklich
kein Freifahrtschein für ein akademisches Design-Studium.
Design gliedert sich grundsätzlich in zwei große Kategorien: Industrial-(Produkt-) Design und Kommunikations-Design.
Tendenziell vermischen sich die Grenzen zwischen visueller Kommunikation und Produktdesign immer mehr. Das
Allerwichtigste für Sie ist daher: Sie müssen erst genau wissen, welchen Design-Bereich
Sie wollen! Denn ein Goldschmied ist kein Webdesigner und Desktop-Publisher haben
mit Gamedesign nichts am Hut. Lassen Sie sich dabei unbedingt helfen von:
Industrie- und Handelskammern in Ihrer Stadt
Ihrer Berufsberatung beim Arbeitamt (die haben
alle Adressen)
Informationsveranstaltungen von privaten Akademien
Werbe- und Multimedia-Agenturen (erst ganz lieb
nach Termin fragen!)

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