webdesign-referenzen2

Was bietet uns eine Content-Strategie? Content, also Online-Inhalte müssen Ihren Besuchern einen echten Nutzen bieten. Guter Content kann z.B. Wissen vermitteln, Spaß bereiten, Probleme lösen, Hilfe bieten und sogar unterhalten. Sonst ist Content unnütz, langweilig, höchstens ein reines SEO-Instrument, welches echte Besucher kein zweites Mal anlockt. Dafür wird er gern von vielen Websitebetreibern missbraucht. Eine gefakte Content-Strategie und SEO sind nicht umsonst oft miteinander verwoben.

Ich kann den Hype der letzten Jahre um Content-Strategien nicht ganz nachvollziehen, denn eines ist doch seit mindestens 10 Jahren Internet klar: Content ist King! Das klingt zwar abgedroschen, aber das Bewusstsein dafür wurde erst durch die Buzzword-Hülse „Content-Strategie“ ausgelöst, die seit ca. 2012 durchs Netz geistert.

 

Ohne vernünftige Content-Strategie kein sinnvoller Content?

Nein – es ist genau anders herum: Ohne guten Content brauche ich gar keine Strategie, denn ich habe ja nichts Wichtiges zu sagen, bzw. meine Site / Blog / Stream wird kaum besucht. Sie ist für Menschen (nicht für Suchmaschinen) ziemlich uninteressant. Vielmehr braucht es also eine eigene Content-Strategie, um überhaupt guten Content zu produzieren. Das scheitert aber sehr oft daran, dass man zwar das entsprechende Wissen hat, dies aber gar nicht ausplaudern will oder darf – wie z.B. Firmengeheimnisse, Dinge die als Teamleistung erarbeitet wurden oder Insiderwissen, von dem man selbst lebt oder weil man mit diesem Know-how Kunden z.B. auch gegen Bezahlung beraten kann. Durch eine kostenlose Veröffentlichung im Netz würde dieses Wissen binnen kürzester Zeit weniger wert sein, also lieber schweigen? Hier liegt der Knackpunkt:

Nur wer bereit ist, sein Wissen überhaupt zu teilen wird es weiter ausbauen. In der Schublade veraltet es, wird vergessen und mehrt sich dort in der Dunkelheit garantiert nicht. Nur im Austausch mit anderen und deren Interaktion wird es wertvoller. Es gibt natürlich Gegenbeispiele, wie die Formel für Cola, Chanel No.5 oder die maschinelle Zubereitung von Tiefkühlpizzen, wo Geheimhaltung oberste Pflicht ist.
Entscheidend ist auch nicht die Content-Masse, sondern einzig die inhaltliche Qualität, die Aufbereitung, Auffindbarkeit und natürlich das formale Erscheinungsbild der Website. Setzen Sie auf Qualität, nicht auf Quantität – langweilen Sie nicht. Statt ständig teure Relaunches Ihrer Präsenz  zu fahren, entscheiden Sie sich lieber für ein zeitloses Webdesign, welches auch auf mobilen Geräten funktioniert und pflegen Sie die Inhalte.

Wer mal intensiver in engagierten Hobbyforen unterwegs war, weiß genau wie viel unglaubliches Fachwissen manche in sich tragen und auch zu teilen bereit sind, weil sie keine wirtschaftliche Ausbeutung befürchten. Sie haben Lust, ihr Wissen durch andere Insider zu multiplizieren. Problematisch hier: Durch die Dezentralisierung von eigenem Wissen in Foren, Streams, in Facebook, Google+ usw. liegt es nicht mehr kanalisiert (und zusammenhängend auffindbar) vor, sondern verdampft in kürzester Zeit in den unendlichen Weiten des Internets. Hier ist die gute, alte Homepage oder ein privater Blog doch Gold wert, weil alles zentral in Ihrer eigenen Hand liegt.

 

Sie haben interessanten Content und sind bereit ihn zu teilen?

Content Strategie Bielefeld

Prima, dann wird Ihnen eine klassische Content-Strategie wahrscheinlich wirklich helfen und Sie stellen sich bestimmt ähnliche Fragen wie z.B:


1. Haben Sie etwas Wichtiges zu sagen oder zu zeigen, was auf Ihrem eigenen Mist gewachsen ist?


2. Sind Sie dazu bereit dieses Wissen kaum kontrollierbar zu teilen?


3. Wie gehen Sie mit negativem Feedback im Netz von Kunden um, auf das Sie keinen Einfluss haben?


4. Sprechen Ihre Mitarbeiter bei Kunden widersprüchliche Dinge aus, weil sie es nicht besser wissen?


5. Welche Informations-Kanäle sollten Sie unbedingt bespielen (lassen)?


6. Lohnt sich das Investment für Sie, einen aktiven Wissenstransfer im Netz anzukurbeln?


7. Gibt es einen ROI (Return of Investment) oder müssen Sie Wissen teilen, weil es Ihre Mitbewerber alle tun?


8. Reicht es aus regelmäßig nach Plan crossmedial zu publizieren?


 

Es ist leicht zu erkennen, dass eine erfolgreiche Content-Strategie schnell ziemlich kompliziert werden kann. Neue Anreize zu schaffen, statt weiterhin profane Werbung zu betreiben ist nicht trivial. Dabei ist genau das der Schlüssel zu gut besuchten Internetseiten, einer Suchmaschinenoptimierung, die fast von allein läuft und begeisterten Kunden, die Ihnen Ideen einbringen, Trends aufzeigen, mit Ihnen aktiv Wissen austauschen – kurzum vom denen Sie letzten Endes selbst profitieren. Ihr Kunde wird durch aktiven Wissenstransfer so zum festen Bestandteil Ihrer eigenen Contentoptimierung. Sie können sich ja mal fragen, was wohl passiert, wenn Ihre Mitbewerber die nächsten 3 Jahre zu diesen Maßnahmen greifen, Sie selbst aber nicht.

Eine der besten Content-Strategien ist aber sicherlich, zunächst mal guten Content zu produzieren und auch bereit zu sein diesen mit Gott und der Welt zu teilen. Das schaffen aus meiner Sicht derzeit nur die wenigsten Websites. Allen anderen, die wirklich eine Content-Strategie entwickeln wollen, empfehle ich dieses Fachbuch von Klaus Eck und Doris Eichmeier: > „Die Content-Revolution im Unternehmen: Neue Perspektiven durch Content-Marketing und -Strategie“